
Busiata – Die gedrehte Pasta Siziliens & die passenden Matrizen für deine Nudelmaschine
Mai 13, 2026
Gnocco Sardo & Cavatelli – traditionelle Pastaformen aus Sardinien und Süditalien
Die Gnocco Sardo und die Cavatelli gehören zu den schönsten traditionellen Pastaformen der italienischen Küche – und sind gleichzeitig perfekte Beispiele dafür, wie vielseitig selbstgemachte Pasta sein kann.
Während beide Formen optisch ähnlich wirken, unterscheiden sie sich vor allem in Herkunft und Oberfläche.
Was ist Gnocco Sardo?
Die Gnocco Sardo stammt – wie der Name schon verrät – aus Sardinien.
Man könnte sie frei als „sardischer Kloß“ bezeichnen.
Je nach Größe unterscheidet man:
- Gnocco Sardo (klassische Größe)
- Gnocchetti Sardi (kleinere Variante)
Traditionell wird sie nur aus:
👉 Semola (Hartweizengrieß)
👉 Wasser
hergestellt. In modernen Rezepten wird teilweise auch Ei verwendet – je nach Region und Vorliebe.
Traditionelle Herstellung
Früher wurde Gnocco Sardo auf ganz unterschiedliche Weise geformt:
- über einen Strohkorb (Setaccio) gerollt, der gleichzeitig als Trockenunterlage diente
- mit kleinen Gnocchi-Brettchen, die heute noch sehr verbreitet sind
- mit einer Pettine (Webkamm), die feine Rillen erzeugt
Diese traditionellen Werkzeuge sind heute teilweise selten geworden, aber bei Pasta-Liebhabern noch sehr beliebt.
Moderne Herstellung mit Maschine
Heute geht die Herstellung deutlich schneller und gleichmäßiger mit speziellen Geräten.
Besonders beliebt ist die Cavatelli-Maschine („Divina“)
– sie kann sowohl Gnocco Sardo als auch Cavatelli formen.
Auch in Nudelmaschinen mit Matrizen lässt sich diese Pasta sehr einfach herstellen:
- POM-Matrizen Philips Pastamaker, hier Gnocco sardi, hier Cavatelli
- Bronze-Matrizen, hier Gnocco sardi
- passend für viele Maschinen wie Philips Pastamaker, Kenwood, KitchenAid u. a.
Unterschied zwischen Gnocco Sardo und Cavatelli
Die beiden Formen sind eng verwandt, aber nicht identisch:
Gnocco Sardo
- meist mit Rillen
- typisch sardisch
- etwas rustikaler in der Struktur
Cavatelli
- glatt ohne Rillen
- stammt aus Apulien (Süditalien)
- innen mit kleiner Mulde („Höhle“)
Der Name Cavatelli leitet sich genau davon ab:
👉 „cava“ bedeutet im Italienischen „aushöhlen“ – also eine kleine Mulde bilden.
Zubereitung & Vielfalt
Die Basis ist meist sehr einfach:
- Semola + Wasser (klassisch)
- optional mit Ei (moderne Variante)
Das macht diese Pasta extrem vielseitig und alltagstauglich.
Fazit: Tradition trifft moderne Technik
Ob mit traditionellem Brett, Webkamm oder moderner Pastamaschine – Gnocco Sardo und Cavatelli zeigen, wie vielseitig handgemachte Pasta sein kann.
Mit der richtigen Matrize oder Maschine lassen sich diese Formen heute sehr einfach zuhause herstellen.
Frage an euch
Habt ihr schon einmal Gnocco Sardo oder Cavatelli selbst gemacht?
Mit welchem Werkzeug arbeitet ihr – Brett, Maschine oder Matrize?
Teilt gerne eure Erfahrungen und Bilder!
Arbeit mit der Pettine

Setaccio "Su Cibiru"

Divina Cavatellimaker

Gnocchi sardi mit Divina

Gnocchibrettchen





