
Der Pastapalast stellt vor: Top 10 der Matrizen für den Philips Pastamaker
Juni 17, 2025
Pettine – für handgemachte Pasta wie in Italien des 18. Jahrhundert
Juni 19, 2025
Lets talk about Risone
Risone sind kleine Nudeln, die man unter verschiedenen Namen in vielen Küchen der Welt findet.
In der griechischen Küche kennt man sie vor allem als Kritharaki (der Name leitet sich von „Gerste“ bzw. einem kleinen Getreidekorn ab).
Im italienischen Sprachraum tauchen sie als Orzo, Risoni, Risone oder auch Puntalette auf.
Im Grunde ist damit immer dasselbe gemeint:
eine Pasta in Reiskorn- bzw. getreideähnlicher Form.
Was ist Kritharaki eigentlich?
Kritharaki sind kleine Nudeln aus Hartweizengrieß, die optisch stark an Reiskörner erinnern. Genau deshalb werden sie im Alltag oft mit Reis verwechselt – obwohl sie rein gar nichts mit Reis zu tun haben.
Besonders bekannt sind Kritharaki aus der griechischen Küche. Dort werden sie vielseitig eingesetzt: in Aufläufen, Suppen oder als Beilage zu Fleisch- und Gemüsegerichten. Durch ihre kleine Form nehmen sie Saucen und Aromen besonders gut auf.
Wer sich etwas intensiver mit Pasta beschäftigt, begegnet früher oder später auch den Begriffen Orzo oder Risoni. Gemeint ist dabei im Kern immer dieselbe Nudelform – nur der Name variiert je nach Land und Tradition.
Kritharaki, Orzo oder Risone – gibt es einen Unterschied?
Diese Frage kommt tatsächlich sehr häufig.
Die kurze Antwort: nein – im Prinzip handelt es sich um dieselbe Pastaform.
- Kritharaki ist die griechische Bezeichnung
- Orzo wird vor allem im italienischen und internationalen Sprachraum verwendet
- Risone / Risoni beschreibt die italienische Form und bedeutet wörtlich „großes Reiskorn“
Je nach Hersteller können Größe, Oberfläche oder Struktur leicht variieren. Die Grundidee bleibt aber immer gleich: eine kleine Pasta in Reiskornform.
Für die Zubereitung – egal ob klassisch oder im Pastamaker – ist daher nicht der Name entscheidend, sondern die Form bzw. die passende Matrize.
Risone sind besonders spannend, weil sie extrem vielseitig sind.
Sie lassen sich sowohl kalt als auch warm verwenden und funktionieren in ganz unterschiedlichen Küchenstilen.
In der griechischen und türkischen Küche sind sie kaum wegzudenken: dort werden sie als Salat, in Aufläufen oder mit Tomatensauce serviert.
In der italienischen Küche landen sie häufig in Suppen oder werden als kleine Sättigungsbeilage eingesetzt.
Wie werden Kritharaki / Risone hergestellt?
Traditionell bestehen sie aus Hartweizengrieß und Wasser. Der Teig wird in der industriellen Produktion unter Druck durch spezielle Matrizen gepresst und anschließend in die typische kurze Form geschnitten.
Das Grundprinzip ist dabei identisch mit anderer Pasta:
Die Form entsteht ausschließlich durch die Matrize, nicht durch ein besonderes Rezept.
Genau deshalb lassen sich Kritharaki bzw. Risone auch sehr gut zu Hause herstellen – vorausgesetzt, man hat die passende Matrize, einen gut abgestimmten Teig und eine gut schneidende Teigkarte (da kommen wir wieder ins Spiel, denn mit Gutscheincode „Teigkarte“ auf www.gaumen-freun.de legen wir eurem Paket eine Teigkarte mit ins Paket).
Risone einmal anders gedacht
Neben dem klassischen Kochen gibt es noch ein paar Zubereitungsarten, die besonders spannend sind.
Sehr beliebt ist die Zubereitung im Stil eines „Risotto“. Dabei wird Flüssigkeit nach und nach zugegeben und ständig gerührt, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
Je nach Küche findet man das dann auch unter Namen wie Kritarotto oder Risoni-Risotto.
Eine weitere Variante, die ich persönlich besonders mag, erinnert an die sardische Küche mit Fregola:
Dabei werden die trockenen oder frischen Risone in einer Pfanne ohne Öl leicht angeröstet.
Das bringt ein nussiges Röstaroma hervor, das später im Gericht richtig Tiefe gibt – und sich nebenbei auch wunderbar als kleines Geschenk eignet.
Welche Matrize eignet sich für Kritharaki?
Für die Herstellung brauchst du eine Matrize, die genau diese kleine Reiskornform erzeugt.
Je nach Pastamaschine gibt es unterschiedliche Varianten – wichtig ist vor allem, dass der Teig gut abgestimmt ist. Kleine Formen wie diese reagieren deutlich sensibler auf zu feuchten oder zu trockenen Teig als größere Pastaformen.
Mit der richtigen Kombination aus Matrize und Teig entstehen gleichmäßige, schöne Kritharaki, die sich frisch verwenden oder problemlos trocknen lassen.
👉 Hier findet ihr die passenden Matrizen im Shop
Und falls ihr sehen wollt, wie das Ganze in der Praxis aussieht:
👉 Eine Videoanleitung von Claudias Küchenexpress findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZTa4iUXl2nw&t=325s
Und jetzt ihr 🙂
Was ist euer Lieblingsgericht mit Risone oder Kritharaki?
Vielleicht sind ja auch ein paar Griechen oder türkische Landsleute unter euch, die ihre Familienklassiker mit uns teilen möchten.




