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Der Philips Pasta Maker 7000 Series bzw. der Philips Avance Pasta Maker gehört zu den beliebtesten elektrischen Nudelmaschinen überhaupt — vor allem wegen der vielen Möglichkeiten bei Matrizen und Pastascheiben.
Doch welche Matrizensysteme gibt es eigentlich für den Philips Pastamaker?
Welche Pastascheiben sind kompatibel und welche Möglichkeiten hat man beim Upgrade?
In diesem Beitrag zeigen wir euch die vier wichtigsten Systeme für den Philips Pastamaker 7000 / Avance, erklären die Unterschiede und helfen euch dabei, die passenden Matrizen für eure Lieblingsnudeln zu finden.

Lösung 1: Adapter + Bronze-Matrizen für den Philips Pasta Maker 7000
Die Kombination aus Adapter und Bronze-Matrizen ist anfangs die teuerste Lösung für den Philips Pasta Maker 7000 Series bzw. den Philips Avance Pasta Maker — langfristig aber wahrscheinlich die nachhaltigste.
Der große Vorteil:
Die Bronze-Matrizen kauft man in der Regel nur einmal und kann sie oft sogar bei einem späteren Maschinen-Upgrade weiterverwenden. Dadurch entsteht ein sehr flexibles System für alle, die regelmäßig frische Pasta herstellen möchten.
Bronze-Matrizen sorgen außerdem für eine leicht aufgeraute Oberfläche der Pasta. Dadurch haftet Sauce deutlich besser an den Nudeln als bei klassischen Kunststoff-Matrizen.
Besonders spannend ist die riesige Auswahl an möglichen Nudelformen:
Mit dem Adapter-System lassen sich über 200 verschiedene Pastaformen herstellen — von klassischen Spaghetti und Rigatoni bis hin zu seltenen regionalen Pastasorten.
Den passenden Adapter findet ihr hier .
Die kompatiblen Bronze-Matrizen findet ihr hier.
Sobald die Bronze-Matrize zusammen mit dem Adapter in den Philips Pastamaker eingesetzt wird, entsteht eine vollständig kompatible Matrize für den Philips Pasta Maker 7000 / Avance.

Lösung 2: POM-Matrizen mit fest verbautem Messing-Inlay
Eine besonders beliebte Lösung für den Philips Pasta Maker 7000 Series und den Philips Avance Pasta Maker sind POM-Matrizen mit fest integriertem Messing-Inlay.
Sie sind etwas teurer als reine POM- beziehungsweise Kunststoff-Matrizen, bieten dafür aber einen großen Vorteil:
Im Inneren arbeitet ein echtes Profi-Messing-Inlay, wie es auch in professionellen Pasta-Maschinen verwendet wird.
Der große Pluspunkt dieses Systems:
Es wird kein zusätzlicher Adapter benötigt. Die Matrizen lassen sich deshalb genauso unkompliziert einsetzen wie die originalen Philips-Pastascheiben.
Für viele Nutzer ist diese Variante der ideale Mittelweg zwischen Preis, Komfort und Ergebnisqualität.
Durch das Messing-Inlay entsteht eine leicht angeraute Pasta-Oberfläche, wodurch Sauce besser an den Nudeln haftet.
Warum wir diesen Matrizentyp besonders mögen:
- unkomplizierte Verwendung ohne Adapter
- hochwertige Profi-Inlays aus Messing
- bessere Saucenhaftung
- deutlich größere Auswahl an Nudelformen
- preislich attraktiver als ein komplettes Bronze-System
Fun Fact: Profi-Technik im Philips Pastamaker
Wusstet ihr, dass die verbauten Messing-Inlays echte Profi-Inlays sind?
Das eigentliche Herzstück der Matrize entspricht technisch denselben Inlays, wie sie auch in großen professionellen Pasta-Maschinen und in der Industrie verwendet werden.
Ihr arbeitet also im kleinen Philips Pastamaker mit derselben Formtechnik, die auch bei professioneller Pasta-Produktion zum Einsatz kommt.
Gerade deshalb sorgen diese Matrizen für eine besonders hochwertige Oberflächenstruktur und ein deutlich professionelleres Pasta-Ergebnis.
Wer seinen Philips Pastamaker auf ein neues Niveau bringen möchte, bekommt hier wahrscheinlich das beste Gesamtpaket aus Komfort, einfacher Handhabung und Pastaqualität.
Die Matrizen findet ihr hier (zusammen mit den Matrizen aus Bild 4).


matrizen philips pastamaker 7000 (350 x 350 px)
Lösung 4: Klassische POM-Matrizen
Klassische POM-Matrizen funktionieren nach demselben Prinzip wie die originalen Pastascheiben des Philips Pasta Maker 7000 Series beziehungsweise des Philips Avance Pasta Maker — allerdings mit einem entscheidenden Unterschied:
Die Matrizen werden gefräst statt gestanzt. Dadurch sind deutlich filigranere und kreativere Nudelformen möglich.
Ein großer Vorteil dieses Systems ist die einfache Handhabung:
Es wird kein Adapter benötigt und die Matrizen lassen sich genauso unkompliziert verwenden wie die Originalmatrizen von Philips.
Besonders beliebt sind klassische POM-Matrizen bei Motiv- und Sonderformen.
Gerade saisonale Pastaformen — zum Beispiel Tannenbäume, Herzen oder andere Motivnudeln — werden oft nur gelegentlich verwendet. Deshalb greifen viele Nutzer hier lieber zu günstigeren POM-Matrizen statt zu teureren Bronze-Matrizen.
Außerdem sind diese Matrizen meist etwas günstiger als die POM-Matrizen mit fest verbautem Messing-Inlay aus Lösung 2.
Weitere Vorteile klassischer POM-Matrizen:
- einfache Verwendung ohne Adapter
- große Auswahl an Nudelformen
- besonders viele Motivmatrizen verfügbar
- günstiger Einstieg in die Welt der Pastamatrizen
- schneller Teigdurchlauf
Die Matrizen findet ihr hier (zusammen mit den Matrizen aus Bild 2).
Welche Lösung passt am besten zu euch?
Jedes Matrizensystem für den Philips Pastamaker hat seine eigenen Vorteile.
Die Frage ist am Ende vor allem:
- Möchtet ihr möglichst authentische Pasta mit rauer Oberfläche?
- Wollt ihr möglichst viele verschiedene Nudelformen ausprobieren?
- Ist euch eine einfache Handhabung wichtig?
- Oder möchtet ihr möglichst günstig in die Welt der Pastamatrizen einsteigen?
Jetzt seid ihr dran:
Für welches System habt ihr euch entschieden — und warum?
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Philips Pasta Maker 7000 / Avance und verschiedenen Matrizen gemacht?




